Liebe Freundinnen und Freunde des Fußballs,


zur siebten Ausgabe des Pokals des Vereins der „Hafensänger und Puffmusiker“ heiße ich alle teilnehmenden Mannschaften im Namen des DFB sehr herzlich willkommen.

Aus den vergangenen Jahren weiß ich, wie großartig die Organisation dieser Veranstaltung ist, wie hochklassig das Feld und wie stimmungsvoll der Rahmen. Ein Dank geht dafür neben Oliver Wolf und seinem Team auch an die JSG Dörverden und den SV Vorwärts Hülsen.

Ich habe schon viele Grußworte geschrieben, für viele Turniere. Verbunden mit den besten Wünschen für Veranstalter, Spieler, Mannschaften und Schiedsrichter. Viel Glück habe ich ganz allgemein gewünscht, viel Erfolg und gutes Gelingen. Und natürlich gilt dies auch für den Benefizpokal 2017.

In diesen speziellen Fall sende ich daneben sehr gerne auch einen individuellen Gruß. Mir wurde vom Schicksal der Familie Koch und der kleinen Loona berichtet, ich möchte daher auch persönlich werden:

Liebe Christiane Koch,
ich wünsche Ihnen von Herzen weiter viel Kraft und viel gemeinsame und schöne Zeit mit Ihrer Loona sowie mit Ihrer Familie insgesamt. Ich bewundere Ihren Mut und Ihre Einstellung und hoffe sehr, dass Sie durch den Benefizpokal gestärkt in die Zukunft gehen! Nicht nur materiell. Möglicherweise ist es Ihnen ein Trost in schweren Stunden, wie sehr Mitmenschen mitfühlen und mit ihren Gedanken und Taten für Sie da sind.

Ich bin jedes Mal begeistert, wie groß das ehrenamtliche Engagement an der Basis des Fußballs in Deutschland ist. Für den Verein der „Hafensänger und Puffmusiker“ gilt dies in spezieller Weise. Mehr als 220.000 Euro für den
mehr als guten Zweck wurden bereits eingenommen, darauf können die Mitglieder mehr als stolz sein. Empathie gepaart mit ehrenamtlichen Engagement – das ist eine ziemlich gute Mischung. Vielen Kindern wurde dadurch
bereits geholfen, ich kann die Mitglieder des Vereins nur ermutigen, sich weiter auf so bemerkenswerte Weise zu
engagieren.


Es wird ja oft von der Last des Ehrenamtes gesprochen. Weil der Blick auf die Arbeit gerichtet wird, auf die investierte Zeit, auf die Mühen. Ich finde aber, dass dieser Blick falsch ist und damit auch Begriff – Last. Wir sollten vielmehr von der Lust am Ehrenamt sprechen und diese wecken, um noch mehr Menschen dafür zu gewinnen, sich für den Fußball zu engagieren. Die Freude am sozialen Engagement sollten wir betonen. Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als für junge Menschen wertvoll zu sein und die eigenen Werte weiterzugeben?

Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als das Wissen, dass Loona und ihre Familie durch den Benefizpokal ein wenig leichter durchs Leben – in diesem Fall - fahren. Wenn es wirklich gelingen sollte, genug Einnahmen für das neue und behindertengerechte Auto zusammen zu bekommen.

Allen Spielern wünsche ich viel Spaß! Meine Daumen sind gedrückt, vor allem dafür, dass unter dem Strich eine möglichst hohe Summe stehen wird, mit der Loona und Familie Koch geholfen werden kann.

Ihr
Reinhard Grindel
(DFB-Präsident)

 

 

 

 

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